Aktionsbündnis gegen Wohnungsnot

Soforthilfe für Obdachlose? Hamburger Aktionsbündnis gegen Wohnungsnot macht auf Ende des Winternotprogramms am 31. März aufmerksam.

Für Dienstag, den 31. März hatte das Aktionsbündnis gegen Wohnungsnot in den sozialen Netzen zur Demonstration vor dem Hamburger Rathaus aufgerufen. Trotz stürmischen Wetters und Regen kamen Vertreter fast aller hamburger Sozialeinrichtungen und demonstrierten ihren Zusammenhalt. Ihre Forderung an den Senat: ein Katalog an Soforthilfemaßnahmen für Obdachlose.

Die ersten Banner wurden um 11.45 Uhr ausgerollt, um 12.15 Uhr kamen die ersten Sprecher zu Wort. Man wolle die Bürger in ihrer Mittagspause erreichen, so eine Mitarbeitern des Hamburger Sozialdienstes. Bei Regen ein wohl aussichtsloses Unterfangen, dennoch hatten sich Presse und Unterstützter eingefunden. Einer der angekündigten Redner, Stephan Karrenbauer, Sozialarbeiter bei Hinz&Kunzt und prominentes Gesicht der Straßensozialarbeit, ließ sich entschuldigen. Ihn hatte eine Erkältung erwischt – und das trotz Dach über dem Kopf.

Mit dem Ende des Winternotprogramms entfallen ab sofort Notunterkünfte für 800 Obdachlose. In Folge dürfte die Summe Obdachloser auf Hamburgs Straße wieder auf 2000 Menschen ansteigen. Bei wachsenden Flüchtlingszahlen, überfüllten Notunterkünften und dem Wegfall der Sozialbindung vieler ehemaliger Sozialwohnungen, eine Belastungsprobe für Stadt und Sozialdienste. Ab in die Koje e.V. unterstützt das Aktionsbündnis und war vor Ort. Das Hamburger Aktionsbündnis gegen Wohnungsnot ist ein Zusammenschluss aus Wohlfahrtsverbänden und Einrichtungen der Hamburger Wohnungslosenhilfe.

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