Kontrolliert Ihr, ob sich „Eure” Benefiziant*innen anständig verhalten?

Nein. Wir lernen die meisten Menschen kennen, die Geld von uns erhalten, aber wir haben keine grundsätzlichen „Einstellungskriterien”. Wir glauben an den „Housing-First”-Ansatz und somit daran, dass das Leben in einer Wohnung selbst eine der Grundvoraussetzungen dafür ist, sich mit eventuellen anderen Problemen wie Süchten oder psychischen Beeinträchtigungen auseinanderzusetzen. Natürlich reicht eine Wohnung selbst nicht aus um alle Probleme zu bewältigen und uns selbst fehlen die Kompetenzen von ausgebildeten Sozialarbeiter*innen. Daher arbeiten wir nur mit Menschen, die bereits von Sozialarbeiter*innen betreut werden und mischen uns nicht in deren Arbeit ein.